
| Meereshöhe über Normal Null | 395 m |
| Oberfläche gesamt | 536 km |
| Obersee | 473 km |
| Untersee | 63 km |
| Tiefste Stelle | 254 m |
| Rauminhalt | 48 km |
| Uferlänge | 273 km |
| Längste Stelle | 63 km |
| Breiteste Stelle | 14 km |
Es dauerte mehr als 1.200 Jahre, bis der Bodensee seinen endgültigen Namen trug.
Der Geograph Pomponius Mela nannte um 40 n. Chr. den Obersee Lactus Ventus und den Untersee Lactus Acronus oder Acronius.
Plinius der Jüngere bezeichnete den See als Lacus Brigantiae oder Brigantia nach dem neu gebauten Kastell Brigantium (Bregenz).
Eine weitere Änderung des Namens erfolgte um 830 als der Reichenauer Abt Walahfried Strabo den See als Lacus Potamos oder Bodamicus beschrieb; vielleicht nach dem griechischen Wort potamos („Fluss").
Als Wahrscheinlicher gilt allerdings, dass damit aber das Dorf Bodoma gemeint war, das heutige Bodman am Überlinger See, wo eine karolingische Königspfalz stand. Der Ortsname Bodoma bedeutete eigentlich „(auf dem) Boden", im Gegensatz zu den Siedlungen, die am Hochufer lagen.
Bei dem mittelalterlichen Dichter Wolfram von Eschenbach taucht dann zum ersten Mal „bodemsê" auf, fast genau der Name, mit dem wir noch heute den See benennen.