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PANEEL (niederländisch)
das vertiefte Feld in einem Holztäfer; auch die gesamte Wandverkleidung.
PALSTEK
Einer der wichtigsten Seemännischen Knoten, mit welchem ein Auge gebildet wird das sich nicht zusammenzieht.
PARKETBODEN
Fussbodenbelag aus natürlich gewachsenem Holz in Stab- oder Tafelform verlegt, meist aus Eiche, Buche, Kiefer, seltener Ahorn, Ulme, Nussbaum, Esche und tropischen Harthölzern.
PATENTSCHÄKEL
Schäkel, dessen Bolzen nicht durch ein Gewinde, sondern Bajonettverschluss gehalten wird.
PEILEN
Die Richtung zu einem anvisierten Objekt bestimmen.
PENNSCHER MUSCHELSCHIEBER
ein Absperrorgan ähnlich dem Flachschieber, erstmals eingesetzt bei der Pennschen Kulissensteuerung oszillierender Schiffsmaschinen.
PERLMUTTER
Perlmutt, die aus feinsten Kalkplättchen gefügte, oft irisierende Innenschicht der Schale vieler Weichtiere, besonders der Muscheln.
PERLSTAB
Astragalos (griech.), ein kleines Rundprofil, das durch runde oder längliche Perlen zwischen doppelten flachen Scheiben gegliedert ist und besonders im ionischen Stil vorkommt.
PIEK
Bezeichnung für Spitze oder Ecke. Die äußersten spitzen Räume an den Enden eines Schiffes sind Piekräume (Vorpiek / Achterpiek).
PIER
Hafendamm, feste Anlegebrücke.
PINNE RUDERPINNE
Längsschiff gelegener, horizontaler Hebel, mit dem das Ruderblatt gesteuert wird.
PILASTER
ein mit der Wand verbundener, aus ihr nur z.T. hervortretender Pfeiler, der im Unterschied zur Lisene Basis und Kapitell hat. Er dient (als Mauerverstärkung, Gebälkträger) als Mittel der Wandgliederung und als seitliche Begrenzung von Türen und Fenstern.
PLANKEN
Auf den Spanten (Außenhaut) oder Decksbalken (Deck) befestigte Bretter.
POLLER
Die zwei schwarzen kurzen Zylinder ( Doppelpoller) an welchen die Matrosen die Leinen belegen.
PONTON
Kastenartiger schwimmender Holkörper als Anleger für Schiffe in Tidengewässern. (starke Schwankungen des Wasserstands)
POOP
Überdachtes Achterheck mit integrierten Räumen für die Mannschaft.
POSITIONSLICHTER
Diejenigen Lichter welche bei Nacht die Art und die Fahrtrichtung eines Schiffs erkennen lassen.
PROTOTYP
(griech.), Urbild, Musterbild.
PS
Abkürzung für Pferdestärke; Leistung, die in der Zeiteinheit gemessene Arbeit, 1 PS = 735,5 W (Watt).
PULLEN
Rudern
PUNZE
Stahlhammer (Stift) zum Punzieren: Aufschlagen von Zeichen und Zahlen auf Waren aus Edelmetall zur Angabe des Feingehaltes oder zum Verzieren.
PURPURHOLZ
Amarante, amarant(rot), dunkelrot; Farbstoff einer Zierpflanze zum Einfärben von Hölzern, Ebenholzimitation.
PUTTEN
Putto (italien. Kind, Knabe), Kindergestalten mit oder ohne Flügel, nackt oder leicht bekleidet. Als Ausdruck der im Kinde sich verkörpernden Lebensfreude begleiten sie den Ernst christlicher Darstellungen oft mit heiterem Spiel.
PÜTZ
Wassereimer für den Bordgebrauch. Eine Schlagpütz hat eine Leine am Griff und wird so verwendet um Wasser von Ausserbords zu holen.